
Zwei Jahre nach seiner Gründung im Jahr 1900 eröffnete der Verein „Frauenbildung – Frauenstudium, Abteilung Weimar“ ein „Lesezimmer für Frauen“ mit Bibliothek. Als diese 1931 zugunsten des Neubaus einer Kongresshalle, der sogenannten Weimarhalle, schließen musste, schenkte der Verein der damaligen Thüringischen Landesbibliothek mehr als 1.200 Bücher. Heute kann die Geschichte dieser Büchersammlung mit Hilfe von Provenienzen, wie Besitzstempeln und Signaturetiketten, im Detail rekonstruiert und erforscht werden.
Mit jedem entschlüsselten Provenienzmerkmal wächst das Wissen der Sammlungen weiter. An diesem Wissen partizipieren alle, die unsere Bücher lesen, mit ihnen arbeiten und über sie forschen. Aber auch wir partizipieren am Wissen der Forscher über unsere Bibliotheksgeschichte, den Büchern und Sammlungen in unserem Haus. Sie formen und beeinflussen die Schwerpunkte und Themen, setzen neue Akzente und schaffen immer wieder Anlässe für neue Fragen.
Zum Weiterlesen:
↗ Riederer, Jens: Das Lesezimmer des "Vereins Frauenbildung-Frauenstudium". In ↗ SupraLibros (Heft 23, 06.2019), S. 42-45.
Rundgang durch die Ausstellung:
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